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Athlet:innen / Erfolgsgeschichten / Partnerschaften
Vom Eis an den Schreibtisch - Philip Åhlström startet nun bei der LLB Schweiz durch
10/25
Bis letztes Jahr stand Philip Åhlström als Eishockeyprofi auf dem Eis. Nun hat der gebürtige Schwede die Schlittschuhe an den Nagel gehängt und verstärkt seit Februar das Team unseres Partners LLB Schweiz als Praktikant im 100%-Pensum. Parallel dazu absolviert der 30-Jährige ein Fernstudium in Betriebswirtschaft. Im Gespräch mit uns erzählt Philip, wie seine Leidenschaft für Eishockey entstanden ist, welche Eigenschaften er aus dem Spitzensport ins Berufsleben mitbringt und warum er sich bei der LLB Schweiz wohlfühlt. Die LLB Schweiz ist eine regional verankerte Bank mit Sitz in Uznach und einem starken Fokus auf Private Banking und Firmenkundengeschäft.
Der Sport als Lebensschule
Zum Eishockey kam Philip über seine Familie. Sein Vater war Eishockeytrainer und sein Bruder spielte ebenfalls. Schon früh schnürte er sich die Schlittschuhe. Die Leidenschaft für diesen Sport ist auch heute bei ihm noch spürbar, wenn er darüber spricht. Was ihn besonders faszinierte, war weit mehr als die Geschwindigkeit oder das körperliche Spiel. Für ihn ist es die Mischung aus blitzschnellen Entscheidungen, taktischer Präzision und Teamarbeit: «Du musst dich innerhalb einer Sekunde entscheiden, was mache ich für einen nächsten Schritt. Wie reagiere ich auf den Gegner, wenn sie gewisse Spielzüge durchführen. Weiter gefiel es mir, dass du im Eishockey als Mannschaft arbeiten musst, um ein Ziel zu erreichen.»
Philip ist sich sicher, dass alle Eigenschaften, die er während seiner Sportkarriere gesammelt hat, im Privatleben sowie im jetzigen Berufsleben zu gebrauchen sind. «Die Erfahrung, auch unter Druck ruhig zu bleiben und unter anderem bei schnellen Entscheidungen entschlossen zu handeln, prägt bis heute meinen Umgang bei Herausforderungen. Mindestens genauso prägend war für mich die Erkenntnis, dass echte Weiterentwicklung dort beginnt, wo man seine Komfortzone verlässt. Gerade die Situationen, die sich im ersten Moment unangenehm oder herausfordernd anfühlen, sind oft diejenigen, die langfristig den grössten Fortschritt ermöglichen. Auch wenn ich jetzt in meinem Job Fehler mache, weiss ich, dass das nicht schlimm ist. Niemand ist perfekt. Wichtig ist aber, welche Schlüsse ich daraus ziehe und was ich dann daraus mache. Dieses Mindset hilft mir heute sehr, um mich im Banking zurechtzufinden und begleitet mich täglich.»
Der Einstieg bei der LLB
Was kommt nach dem Leistungssport? Diese Frage stellte sich Philip gegen Ende seiner sportlichen Laufbahn. Er wollte unbedingt ins Banking und nahm deshalb über LinkedIn Kontakt zu Reto Sigrist, Kundenberater Private Banking LLB, auf. Dieser lud ihn auf einen Kaffee mit ihm und Manuel Odermatt, Leiter Personal, ein. «Im Gespräch wurde mir schnell klar, dass meine Werte gut zur Kultur der LLB passen. Die vier Werte, respektvoll, integer, exzellent und leidenschaftlich, gefallen mir sehr. Manuel wies mich im Gespräch darauf hin, dass die LLB mit dem Athletes Network zusammenarbeite und ich solle doch auch einmal mit Mario vom Athletes Network Kontakt aufnehmen. Zugleich vernetzte er mich mit den entscheidenden Personen. Danach folgte das Bewerbungsgespräch und ich konnte sie sowohl von meinen Fähigkeiten wie auch mit meiner Persönlichkeit überzeugen.»
Für HR-Leiter Manuel Odermatt ist Philip Åhlström ein tolles Beispiel, warum die LLB eine Partnerschaft mit dem Athletes Network hat: „Wir gewinnen über das Netzwerk spannende Talente für unser Unternehmen. Gerade das Mindset der Athlet:innen wie beispielweise Leidenschaft, Disziplin, Resilienz oder Teamfähigkeit passen sehr gut zu unserem Unternehmen. Weiter können wir durch die Zusammenarbeit mit Athletes Network unsere Marke stärken und gleichzeitig gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, indem wir aktive sowie ehemalige Spitzensportler:innen in die Arbeitswelt bei uns integrieren.»
Chance nutzen und täglich Neues lernen.
Seit einem halben Jahr sammelt Philip wertvolle Erfahrungen in den Geschäftsstellen Rapperswil sowie Uznach und erhält Einblicke in die verschiedenen Themenbereiche der LLB. Dies freut Philip sehr: «Ich sehe alles zum ersten Mal. Als ich anfing, habe ich mir meinen Job als Praktikant völlig anders vorgestellt. Ich bekomme richtig viel Arbeit. Dadurch lerne ich jeden Tag etwas Neues.» Normalerweise sortiert und verteilt er morgens die Post, eröffnet Bankkonten und unterstützt die Kundenberater:innen am Schalter. Hierbei kommt er direkt mit der Kundschaft in Kontakt. Auch wenn Deutsch nicht seine Muttersprache ist und er sich in die Fachsprache erst einarbeitet, bringt er das nötige Durchhaltevermögen mit: «Die deutsche Sprache ist eine Herausforderung für mich. In Schweden gibt es die Sie-Form nicht. Die LLB hat zwar eine Du-Kultur, aber in der Zusammenarbeit mit Kundinnen und Kunden ist die Sie-Form essenziell. Hinzu kommen die neuen Fachbegriffe, die nicht immer leicht zu übersetzen oder zu erklären sind. Aber genau wie im Sport gilt auch hier: dranbleiben, Fehler zulassen, lernen und weitermachen», sagt Philip mit einem Lächeln.
Auch im Job zeigt sich seine Mentalität aus dem Sport. Seine Vorgesetzte Sarah Kühne lobt genau diese Haltung: «Philip ist enorm engagiert. Er ist hilfsbereit, offen und sich für keine Aufgabe zu schade. Seine sympathische Art macht es leicht, mit ihm zu arbeiten und unsere Kundschaft nimmt ihn sehr positiv wahr.» Trotz sprachlicher Barrieren gehe er mutig und offen auf die Menschen zu, was keinesfalls selbstverständlich ist. „Wir sind hier bei der LLB sehr familiär unterwegs, und Philip passt menschlich einfach perfekt in unser Team.»
Blick nach vorn
Auf die Zukunft angesprochen, möchte Philip einerseits schulisch seinen Bachelor erfolgreich abschliessen. Andererseits will er beruflich weiterwachsen: «Ich möchte dazulernen, Verantwortung übernehmen und Teil dieses Teams bleiben.» Privat träumt er von einer Reise nach Brasilien, da ihn seine letzte Südamerika-Reise sehr inspirierte.