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Jascha Haldemann, Unihockeyspieler, bei Padea

JASCHA HALDEMANN, UNIHOCKEYSPIELER

Zwischen dem Arbeitsplatz bei Padea und der Sporthalle

09 / 2025

Jascha Haldemann spielt seit seiner Kindheit Unihockey bei Floorball Köniz Bern und hat grosse Ambitionen. Mit seinem Engagement bei unserem Partner Padea gelingt es dem 21-jährigen seinen Alltag so zu gestalten, dass ihm der Spagat zwischen Leistungssport, Ausbildung und Beruf gelingt.

Wie hat deine Familie deinen Weg zum Unihockeyspieler geprägt?

Bei uns ist Unihockey Familiensache. Ich bin in einer Grossfamilie aufgewachsen, habe vier Brüder und zwei Schwestern. Die Jungs haben alle Unihockey gespielt, resp. zwei spielen immer noch. So bin ich da reingewachsen. Ich spiele seit meiner Kindheit bei Floorball Köniz und durfte in der ersten Mannschaft sogar einmal in derselben Linie auflaufen wie einer meiner Brüder. Das war ein schönes Erlebnis. Und wenn ich gegen meinen Bruder Cyrill, der bei GC Zürich spielt, spiele, dann wird’s zu einem kleinen Familienereignis

Gibt’s bei euch unter den Brüdern Konkurrenz?

Klar. Meine Brüder sind fünf bis sechs Jahre älter als ich, haben demnach einen gewissen Vorsprung. Jedoch ist es mir gelungen, an der U19-EM in Dänemark die Silbermedaille zu gewinnen, da bin ich ihnen einen Schritt voraus (lacht). Demnach bin ich auf gutem Wege, sogar erfolgreicher zu werden als meine Brüder.

Die U19-EM war ein riesiges Erlebnis, worauf ich hingearbeitet habe und auch sehr stolz auf unsere Leistung bin.

Du machst die Berufsmaturität und arbeitest noch zusätzlich bei Padea. Kommt da das Unihockey nicht zu kurz?

Mich gut zu organisieren ist sicher wichtig. Ich arbeite in einem 50%-Pensum bei Padea und kann die Berufsmaturität für Spitzensportler:innen absolvieren. So bleibt mir auch noch Zeit, zusätzlich zu den Mannschaftstrainings meine individuellen Trainingseinheiten zu absolvieren. Mit Padea habe ich zudem einen Arbeitgeber, der sehr sportaffin ist. Das Bedeutet, dass Verständnis vorhanden und vor allem auch Flexibilität gegeben ist.

Padea – nur Mittel zum Zweck, oder mehr?

Nach meiner Ausbildung in der Verwaltung bei der Stadt Bern war mir der Wechsel in die Privatwirtschaft wichtig. Zudem wollte ich auch nicht mehr der «Lehrling» sein.

Bei Padea sind wir zu zweit für die Deutschschweiz zuständig und mein Vorgesetzter Michel Rolli gibt mir das Gefühl, einander auf Augenhöhe zu begegnen. Daneben gefällt mir die Mischung aus Routine und Abwechslung. Themen wie Hypotheken und Lebensversicherungen interessieren mich sehr.

Es ist mir wichtig, einen Fuss im Berufsleben zu behalten, viel Arbeitserfahrung zu sammeln und mich auch beruflich weiterzuentwickeln.

Dennoch ist die Flexibilität sowie aber auch der Standort entscheidend, dass alles zusammen funktioniert. Mein Arbeitsort, die Trainingshalle und das Gym für die individuelle Trainings, liegen alle in Gehdistanz.

Auch sein Vorgesetzter, Michel Rolli, ist begeistert: «Auch wenn sein Wissen in Bezug auf die Finanzbrache, im Speziellen der Finanzierung von Wohneigentum und Immobilien begrenzt war, hatte er dies mit Interesse und Neugierde stehts ausgebaut. Jascha ist teamfähig, optimistisch und – trotz seiner Freiheiten aufgrund des sportlichen Engagements – sehr zuverlässig. Er ist jung, dynamisch und möchte sich weiterentwickeln. Das gefällt mir.»

Jascha, du wendest viel Zeit auf, verzichtest auf Freizeit. Deine Ziele müssen hochgesteckt sein?

Ich bin noch ein junger Spieler. Deshalb möchte ich mich zuerst in der NLA etablieren, bevor ich meine Sachen packe und in den Norden reise. Mein Ziel ist aber klar die schwedische Liga, weil dort die Besten spielen.

Aber eins nach dem anderen. Es fehlt mir noch ein Jahr bis zum Abschluss meiner Berufsmaturität, deshalb werde ich sicherlich die kommende Saison für Köniz auflaufen. Doch ist plane nur von Saison zu Saison. Wenn die Chance kommt, werde ich nicht lange überlegen müssen.

Wieso gerade du?

Ich bin Verteidiger, bin robust, liebe es zu blocken und versuche voranzugehen. Ich bin diszipliniert und bereit, das Extratraining zu bestreiten, um besser zu werden. Und das Wichtigste – ich liebe diesen Sport.