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Joel Maag, Volleyballspieler, bei renius treuhand ag
Mit Teamgeist zum Erfolg: Wie Joel Sport, Studium und Beruf verbindet
05/26
Joel Maag verbindet Leistungssport, Studium und Beruf auf beeindruckende Weise. Nach sieben Jahren in der Nationalliga A spielt er heute in der Nationalliga B Volleyball, studiert Informatik an der ETH und arbeitet zu 60 % als Digitaler Allrounder bei der renius treuhand ag.
Vom Probetraining in die Nationalliga
Seine Karriere im Volleyball begann eher zufällig. Nachdem er sich von seiner ersten Sportart verabschiedet hatte, suchte Joel nach etwas Neuem. «Ich hatte zuvor noch nie etwas von Volleyball gehört», erzählt er. Ein Probetraining änderte jedoch alles. «Es hat mir sofort so gut gefallen, dass ich dabeigeblieben bin.»
Was ihn bis heute begeistert, ist die Kombination aus Technik, Athletik und Teamdynamik. Seine Körpergrösse und sein ausgeprägtes Ballgefühl kamen ihm dabei entgegen. Besonders prägend ist für ihn aber der Teamgedanke. «Erfolg im Volleyball entsteht nicht durch Einzelne, sondern durch ein Team, das gemeinsam funktioniert.»
Auf dem Spielfeld zeichnet sich Joel durch seine Athletik, Sprungkraft und physische Stärke aus. Gleichzeitig übernimmt er Verantwortung als Ersatz-Captain und engagiert sich sowohl auf als auch neben dem Feld aktiv für den Teamzusammenhalt.
Balance zwischen Studium, Sport und Beruf
Heute verbindet Joel drei anspruchsvolle Bereiche gleichzeitig. Dank flexibler Arbeitszeiten bei renius gelingt ihm dieser Spagat gut. «Ich kann mein Pensum an Trainings und Studium anpassen. Während der Saison oder der Prüfungszeit arbeite ich etwas weniger, danach entsprechend mehr.» Gerade während seiner aktuellen Bachelorarbeit profitiert er davon, seine Zeit selbstständig einteilen zu können. Diese Flexibilität weiss er besonders zu schätzen.
Zur renius kam Joel über das Athletes Network. Auf der Suche nach einer flexibleren Stelle wurde er von Mario Spoljarec auf die Position als Digitaler Allrounder aufmerksam. «Die Kombination aus Wirtschaft und IT hat mich sofort angesprochen», erklärt er. Obwohl ihm die Treuhandbranche zunächst fremd war, reizte ihn genau diese Verbindung. Heute ist er fester Bestandteil des Teams und übernimmt eine wichtige Rolle als Digitaler Allrounder.
Die gezielte Förderung von Sportlerinnen und Sportlern hat bei renius einen hohen Stellenwert. «Spitzensportler investieren enorm viel in ihre Karriere. Uns ist es wichtig, ihnen auch den Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen», sagt Tanja Jäger, Inhaberin und Geschäftsführerin bei der renius treuhand ag. Deshalb engagiert sich das Unternehmen als Partner des Athletes Network und unterstützt den Sport bewusst, insbesondere auch im Nachwuchsbereich.
Ein Arbeitstag mit Wirkung im Hintergrund
Mit rund 19 Mitarbeitenden ist renius ein KMU und genau das schätzt Joel. «Es ist sehr familiär, man hilft sich gegenseitig und kann jederzeit Fragen stellen.» In seinem Arbeitsalltag kümmert er sich um IT-Anliegen, löst Probleme und unterstützt die Mitarbeitenden im Hintergrund.
Besonders motiviert ihn, dass er den Arbeitsalltag anderer erleichtern kann, auch wenn sein Beitrag nicht immer direkt sichtbar ist. Genau darin erkennt er Parallelen zum Volleyball. «Man steht nicht immer im Rampenlicht, aber das Team funktioniert auch wegen dir. Das muss einem gerade in solchen Rollen bewusst sein.» Weitere Parallelen zwischen Sport und Beruf erkennt er vor allem in Teamwork, Kommunikation und Disziplin. «Man muss zuverlässig sein und seine Aufgaben erledigen, egal ob im Sport oder im Job.»
Auch seine Vorgesetzte Tanja Jäger hebt genau diese Eigenschaften hervor: «Joel bringt eine Energie mit, die nicht selbstverständlich ist. Er macht es einfach mal – ohne Berührungsängste zu haben.» Besonders sein sportlicher Hintergrund sei dabei spürbar. «Er hat das Mindset, Dinge anzupacken und Lösungen zu finden.»
Für Tanja passt Joel ebenso kulturell sehr gut ins Unternehmen. «Da unser Bereich stark zahlengetrieben ist, bringt Joel einen positiven Groove hinein und sorgt für eine aufgelockerte Atmosphäre.» Gleichzeitig fungiere er als Bindeglied zwischen zwei Welten. «Durch seinen sportlichen Hintergrund bringt er eine andere Perspektive rein, die uns sehr gut ergänzt.»
Ein Blick in die Zukunft
Seine nächsten Ziele sind der Bachelorabschluss und anschliessend ein berufsbegleitender Master an der ETH. Gleichzeitig will er bei renius weiterhin Vollgas geben und das Team bestmöglich unterstützen. Auch sportlich bleibt er ambitioniert, schätzt seine Situation jedoch realistisch ein. Eine Rückkehr in die NLA ist für ihn aktuell kaum mit Studium und Beruf vereinbar, da der dafür nötige Trainingsaufwand von bis zu acht Einheiten pro Woche zusätzlich zu den Spielen am Wochenende für ihn nicht mehr infrage kommt.