ehemaliger Handballspieler 

Mathias Kasapidis 

«Spitzensportler*innen: Ihr habt vie­le Eigen­schaf­ten die manch ande­re Kandidat*innen nicht vor­wei­sen kön­nen. Dies wird euch die rich­ti­gen Türen öffnen!»

Nach Been­di­gung mei­ner Sport­kar­rie­re über­nahm ich für ein Jahr die Geschäfts­füh­rung des Ver­eins mei­ner letz­ten hand­bal­le­ri­schen Sta­ti­on, GC Amic­i­tia Zürich. Nach einem anschlies­send halb­jäh­ri­gen Abste­cher in eine Mar­ke­ting-Agen­tur, öff­ne­te sich Ende 2020 die Tür für die Stel­le bei der Sport Aca­de­my Zürich.

Ich kam zu die­ser Stel­le, da ich am ersten Ath­le­tes Day bereits wich­ti­ge Kon­tak­te knüp­fen konn­te, unter ande­rem auch mit Dave Hei­ni­ger. Wir blie­ben spo­ra­disch im Aus­tausch über die Ent­wick­lun­gen des Ath­le­tes Net­work. Eines Tages rief ich Dave an, um sei­ne Mei­nung über ein erhal­te­nes Job-Ange­bot zu hören. In einem offe­nen und ehr­li­chen Gespräch leg­te mir Dave sei­ne Sicht­wei­se dar.

Zufäl­li­ger­wei­se bekam Dave eben an die­sem Tag auch die Stel­len­aus­schrei­bung der Sport Aca­de­my Zürich rein und emp­fahl mir, die Mög­lich­keit anzu­schau­en. Mein Dos­sier wur­de anschlies­send von Ath­le­tes Net­work bei der SAZ ein­ge­reicht und nach diver­sen Vor­stel­lungs­ge­sprä­chen und einem Assess­ment hat es mit der Stel­le geklappt.

Eine neue Her­aus­for­de­rung stell­te sich mir, da eine Stel­le im Bil­dungs­we­sen völ­lig neu für mich war, beweg­te sich mei­ne teil­be­ruf­li­che Lauf­bahn doch eher im kauf­män­ni­schen Bereich.
Und doch kri­stal­li­sier­te sich bei den Vor­stel­lungs­ge­sprä­chen mit der SAZ her­aus, dass mei­ne erlern­ten Kom­pe­ten­zen aus der Berufs­welt, vor allem aber auch mei­ne per­sön­li­chen Wer­te und Skills, wel­che ich weit­ge­hend auch aus der Lebens­schu­le Spit­zen­sport mit­ge­nom­men habe, die Ver­ant­wort­li­chen über­zeugt haben.

Wenn ich von die­ser «Lebens­schu­le Spit­zen­sport» spre­che, mei­ne ich das Ath­le­tes Mind­set.
Für mich sind das Wer­te wie:

  • Enga­ge­ment & Leidenschaft
  • Struk­tur und Disziplin
  • und vor allem ein guter Umgang in einem Team.

Athlet*innen die die­sen Schritt in die Nach­s­port­kar­rie­re gehen möch­ten, wür­de ich emp­feh­len, sich auf ihre Stär­ken und erlern­ten Skills aus dem Sport zu fokus­sie­ren, nicht auf feh­len­de Pra­xis und Erfah­rung. Ihr habt vie­le Eigen­schaf­ten die manch ande­re Kandidat*innen nicht vor­wei­sen kön­nen. Dies wird euch die rich­ti­gen Türen öffnen!

Unter­neh­mun­gen die sich über­le­gen ob sie Athlet*innen ein­stel­len sol­len, möch­te ich ans Herz legen dass Athlet*innen in der Sport­kar­rie­re ler­nen, enga­giert und dis­zi­pli­niert zu arbei­ten, den rich­ti­gen Fokus zu set­zen und was es heisst mit einem Team zusam­men zu arbei­ten, unab­hän­gig davon, ob die Ver­gan­gen­heit im Ein­zel- oder Team­sport liegt. Das wert­vol­le Mind­set einer Ath­le­tin oder eines Ath­le­ten ist ein­zig­ar­tig und wird Sie als Unternehmer*in überzeugen.