Snowboarder 

Nevin Galmarini 

«Am inter­es­san­te­sten ist für mich der Aus­tausch mit ande­ren Athlet:innen die ent­we­der am glei­chen Punkt ste­hen wie ich oder aber die­sen Über­gangs­pro­zess in die Kar­rie­re nach der Spit­zen­sport­kar­rie­re bereits erlebt und abge­schlos­sen haben.»

Nevin, dan­ke dass du dir Zeit genom­men hast unse­re Fra­gen zu beant­wor­ten.
Wir begin­nen gleich mit der ersten:

Wann hast du das erste Mal vom Ath­le­tes Net­work gehört?

Als Niels auf Insta­gram etwas dar­über gepo­stet hat.

Was erwar­test du vom Ath­le­tes Network?

Grund­sätz­lich bin ich ein Mensch der kei­ne Erwar­tun­gen an ande­re stellt im Sin­ne von «Do it yours­elf!» – aber ich fin­de es eine coo­le Idee! Ich den­ke, dass das Ath­le­tes Net­work für mich span­nend sein könn­te, weil ich mein eige­nes Netz­werk erwei­tern könn­te. Am inter­es­san­te­sten wäre für mich der Aus­tausch mit ande­ren Athlet:innen, wel­che ent­we­der am glei­chen Punkt ste­hen wie ich – eher am Ende ihrer Spit­zen­sport-Kar­rie­re – oder mit Athlet:innen wel­che die­sen Pro­zess bereits hin­ter sich haben, in einer Kar­rie­re nach der Kar­rie­re ange­kom­men sind und ihre Lear­nings mit mir tei­len. Gera­de die Per­so­nen, wel­che kon­kre­te Erfah­run­gen von der Tran­si­ti­on von der Spit­zen­sport­kar­rie­re in die soge­nann­te „Kar­rie­re danach“ haben, also den Über­gang selbst erlebt und gemei­stert haben, haben sicher Span­nen­des zu erzählen.

Ande­rer­seits wür­de ich, wenn sich die Gele­gen­heit durch das Ath­le­tes Net­work schon bie­tet, ger­ne auch mit Leu­ten aus der Wirt­schaft, wel­che die­se spe­zi­el­len Skills von Athlet:innen aner­ken­nen und schät­zen, in Kon­takt tre­ten. Genau dies wäre für mich auch der Mehr­wert von den zwei Mal im Jahr durch­ge­führ­ten Ath­le­tes Days.

Was für Gedan­ken machst du dir über dei­ne Zukunft?

Mein Plan sieht fol­gen­der­mas­sen aus: ich möch­te noch 2 Jah­re lang Snow­board-Pro­fi blei­ben, also bis Peking 2022. Wer weiss wie es nach die­sen zwei Jah­ren aus­sieht… Aber dar­über mache ich mir noch nicht zu vie­le Gedan­ken und ich mache mir selbst auch kei­nen Druck deswegen.